Impressionen zur Balinger Märchenwanderung
Artikel vom 10. Mai im Schwarzwälder Bote:
Und einige Bilder:
Artikel vom 10. Mai im Schwarzwälder Bote:
Und einige Bilder:
Artikel im SchwaBo zu den Balinger Märchenwanderungen
Jedoch braucht es ein kleine Richtigstellung: Der Verband der Erzählerinnen und Erzähler e.V. hat etwa 90 Mitglieder und bietet eine entsprechende Ausbildung zum professionellen Erzähler/in an.
http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.balingen-nach-zehn…
„Wer waren die Brüder Grimm und woher kommen unsere Märchen?“ , so hieß der Vortrag – nein, an der Uni heißt es „Vorlesung“ – die ich diesen Monat an der Kinderuniversität Rottweil halten durfte.
Nun bin ich es als Erzählerin ja gewohnt, Kinder mit Erzählungen zu faszinieren, Märchenvorträge und -Workshops bei Erwachsenen zu halten und auch für Erwachsene zu erzählen. Aber ein Fachvortrag für Kinder spannend zu gestalten, das ist eine andere Kunst … Vielen Dank an das Team der Kinderuniversität, es hat mir riesig Spaß gemacht!
http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.rottweil-nachmittag-voller-maerchen-fuehrt-zurueck-zum-ursprung.02ed2678-b178-4c15-aa5d-ba25ecb41a4a.html
Seit Februar sind die neuen Wohlfahrtsmarken erhältlich, dieses Jahr mit den Bremer Stadtmusikanten:
Es ist immer wieder schön zu sehen, wie man mit erzählten Märchen bei Senioren die Kindheit wieder wachrufen kann. So neulich beim Seniorennachmittag in Sigmarswangen, als die Gäste andächtig meinen Erzählungen lauschten. Mit dem Hörgenuss bekommen die Märchen bei den Senioren wieder einen ganz anderen Stellenwert und werden aus dem Kinderzimmer heraus gekramt. Denn Märchen sind nicht nur für Kinder wichtig, auch den Erwachsenen tun sie gut.
Das Märchenerzählen wurde von der Deutschen Unesco-Kommission zum immateriallen Kulturerbe erklärt.
Das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes ist eine Bestandsaufnahme, welche lebendigen Traditionen in Deutschland praktiziert werden. Für eine Aufahme in das Verzeichnis müssen kulturelle Ausdrucksformen die Kriterien erfüllen, die das UNESCO-Übereinkommen von 2003 festlegt. Dazu gehören eine nachweisbare Lebendigkeit und eine identitätsstiftende Komponente für die Trägergemeinschaft. Die Weitergabe von Wissen und Können, eine kreative Weiterentwicklung, freier Zugang zu der Tradition sowie eine Einbindung der gesamten Gemeinschaft sind weitere wichtige Kriterien. Im bundesweiten Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes befinden sich derzeit 27 Einträge. In den den kommenden Jahre wird das Verzeichnis kontinuierlich erweitert. (Quelle: Deutsche Unesco-Kommission)
Letzte Woche erfuhr ich vom Tod der für mich „schwäbischen Mutter der Erzähler/innen“. Sie war eine beeindruckende Frau, die ich sehr geschätzt und von der ich viel gelernt habe. Viele der Erzählungen im meinem Repertoire habe ich von ihr.
Hier der Nachruf des Verbands der Erzählerinnen und Erzähler e.V., dem ich mich nur anschließen kann:
Ein verschmitztes Lächeln, eine Prise Koketterie und bodenständige Weisheit – das war Sigrid Früh, Märchenerzählerin, Märchenforscherin, Lehrerin und für viele im Verband der Erzählerinnen und Erzähler auch Freundin.
Ihre Gabe war es, Märchen lebendig zu erzählen. Sie erzählte ganz selbstverständlich, ohne großes Aufheben, ohne Theatralik, aus dem Hier und Jetzt und blieb dabei immer leicht und humorvoll. Als Märchenforscherin wirkte sie unermüdlich und verband Märchen, Sagen und Brauchtum. Am 2. Dezember ist Sigrid Früh im Alter von 81 Jahren gestorben. Sie hinterlässt einen reichen Traditionsschatz, den wir Erzählerinnen und Erzähler bewahren und weitertragen werden.
Danke, liebe Sigrid Früh, gerne erinnern wir uns an bunte, märchenhafte Begegnungen mit Dir.
Nachtrag:
Nur eine Woche nach dem Tod dieser bedeutenden Märchenfrau hat die Unesco das Märchenerzählen in das Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen – sicher eine unbeabsichtigte Gleichzeitigkeit, und doch eine mittelbare Folge von Sigrid Frühs Arbeit.
Und alle Jahre wieder stellt sich die Frage: Was schenke ich den Eltern / der oder dem Liebsten / der besten Freundin … zu Weihnachten?
Hier habe ich ein paar märchenhafte Geschenkideen für Sie:
Am 24. Oktober war ich in der Kindertagesstätte Arche in Aldingen eingeladen. Vielen Dank an Frau Wonde und ihr Team für den märchenhaften Rahmen zu dem Vortrag.
http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Eltern-sind-zu-Gast-im-Maerchenland-_arid,10551946_toid,685.html
Deutschlandradio Kultur: Roland Bogards im Gespräch mit André Hatting